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Jübek ist mit dem Ortsteil Friedrichsau die größte Gemeinde im Amt Silberstedt.

Früher eher landwirtschaftlich orientiert, trat mit dem Bau der Bahn eine grundlegende Wandlung ein. War Jübek bisher ein kaum beachtetes Heidedorf auf der Geest, entwickelte sich der Ort nach dem Bau des Bahnhofs schnell und radikal. Die Landwirtschaft, als der bis dahin bild- und charakterbestimmende Faktor, trat nun in den Hintergrund. Sehr schnell veränderte der Aus- und Aufbau des Gewerbes das bestehende Ortsbild. Heute bestimmen Handel und Gewerbe den Ortskern. Mit mehreren Ärzten, Zahnärzten, einer Apotheke, Optiker, einem Kaufhaus, Kindergärten, der Grundschule sowie einem renommierten Hotelbetrieb, zahlreichen Gästezimmern und Ferienwohnungen präsentiert sich die Gemeinde als ein moderner aufstrebender Mittelpunktsort mit hoher Wohnqualität. Als Wohnort ist Jübek sehr begehrt und wächst stetig mit neuen Baugebieten.

Die Gemeinde ist durch zahlreiche Wanderwege erschlossen, die auch den Ortsteil Friedrichsau, in unmittelbarer Nachbarschaft zum Gammellunder See gelegen, mit einschließen.

Bekannt wurde Jübek durch seine internationalen Motorsportveranstaltungen und das Open-Air-Festival. Diese und andere Events sowie XXL-Trödelmärkte ziehen jährlich Tausende von Zuschauern und Musikliebhabern auf das flache Land im hohen Norden. Doch auch die Bewohner der Gemeinde und die Urlauber, die Ruhe und Erholung suchen, kommen auf ihre Kosten. Mit 108 Betten in Hotels, Gasthöfen und Ferienhäusern hat Jübek im Amtsbereich das größte touristische Angebot.

Das Jübeker Wappen ist geteilt von Gelb und Blau, oben ein schräg linker Wellenbalken, unten ein Lokomotivrad in verwechselten Farben. Der Wellenbalken symbolisiert den Bach "Jübek", der dem Ort seinen Namen gegeben hat. Nach der Abwanderung der Urbevölkerung (Angeln) nach England, besiedelten die Jüten von Norden her das nunmehr menschenleere Land. Der "Jü-Bek", der den Gammellunder See mit der Treene verbindet, war nicht die Südgrenze dieser Neubesiedlung. Die Besonderheit, dass sich hier Jüten niederließen, wurde im Rahmen der Siedlung ausgedrückt. Schon am 9. September 1391 wurde Jübek bereits urkundlich als "Judbu" erwähnt. In späteren Jahren finden wir den Namen abgewandelt wie "Judebeke", "Juedebeke", "Judebek" und bei Dankwerth heißt es "Jübek". In der wörtlichen Übersetzung steht die Bezeichnung Jütenbach bzw. Bach der Jüten (Jud oder Jyde=Jüte, Bek=Bach). Das Lokomotivrad im unteren Teil des Wappens symbolisiert die grundlegende Wandlung des Dorfes, welches im Jahre 1869 zum Bahnknotenpunkt wurde. Die Bahnverbindung an der Nord-Süd-Hauptstrecke in Schleswig-